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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Die jüngste Sehenswürdigkeit - passend ins Bild Merans als Gartenstadt- wurde erst am 16. Juni 2001 eröffnet.

 
 
 
 
 
1990 wurde das Projekt "Botanischer Garten" von begeisterten Gartenfreunden ins Leben gerufen. 1991 kam grünes Licht von seiten der Südtiroler Landesregierung und 1994 konnte mit dem Bau begonnen werden. Die Gärten liegen am östlichen Stadtrand von Meran und sind über eine Umfahrungsstraße schnell und bequem erreichbar ( Stadtbusse 1B und 4, großer Auto- und Busparkplatz). Die größtenteils nach Südwesten ausgerichtete Hanglage des Botanischen Gartens begünstigt das Wachstum der einheimischen und v.a. der exotischen Pflanzenwelt und ist handfester Beweis des besonders milden Mikroklimas Meran.

Das gesamte Areal ist zwölf Hektar groß. Es weist ein Spazierwegenetz von fast 6 km länge und Höhneunterschiede von bis zu 300 Metern auf und beherbergt eine Pflanzenwelt von insgesamt 3.000 verschiedenen Arten bzw. ca. 100.000 Einzelpflanzen.

Der Botanische Garten ist in vier große Bereiche gegliedert: In den Waldgärten sind die verschiedensten Laub- und Nadelbäume amerikanischer und asiatischer Herkunft beheimatet. Der Pflanzenreichtum der Sonnengärten vermittelt das unverkennbare Bild des Südens. Hier wachsen alte Kulturpflanzen aus dem Mittelmeerraum wie Zitronen -, Oliven -, ( der nördlichste Olivenhain Europas) und Feigenbaum, Zypressen, Weinreben und Lavendel. Schmuckstück der Sonnengärten sind die verschiedenen Kakteenarten aus den Wüsten Amerikas. Die Anlage, in der das Element Wasser die Hauptrolle spielt, sind die Wasser- und Terrassengärten, verbunden durch Treppenwege. Sein Herz- und Kernstück ist der große Seerosenteich: Er beherbergt die imposante tropische Königsseerose, eine Anzahl von blinden Passagieren, z.B. Fröschen, und an seinem verwachsenen Ufer steht das Glashaus mit vielen betörenden Orchideenarten. Die umliegenden Terrassen zeigen in attraktiver Abwechslung verschiedene Gartenformen auf: z.B. den italienischen "Renaissance-Garten" mit seinem Eibenlabyrinth, den "Englischen Staudengarten", den "Sinnesgarten" mit duftenden Kräutern und aromatischen Pflanzen und den "Arzneiengarten". Die immense vielfalt der Natur- und Kulturlandschaften findet man im Bereich der Landschaften Südtirols. Kastanienhaine, Weinberge, Getreidefelder und Obstanlagen sind hier vertreten neben unzähligen Baum- und Waldarten wie Buchen, Weiden, Grau- und Schwarzerlen und einer "lebenden" Uhr aus Blumen. Letztere Kuriosität hebt sich dadurch hervor, dass je nach Wetter, Tageszeit und Lufttemperatur sich ihre Farbenfrohen Blüten öffnen und schließen.

Außerdem:
  • 11 künstlerisch gestaltete Pavillons zu botanischen Fragen wie z.B. "Warum gehen Seerosen nicht unter?" Diese künstlerisch-didaktischen "Verweiler" zeugen von der Verbindund der zwei Pole Natur und Kunst.
  • 3 Gewächshäuser ( Limonaia, Orchideenhaus, Sukkulenten-Halbwüste)
  • verschiedene Attraktionen wie "Sissi-Promenade" Volière, Grotte mit Mulitmediashow und Amphitheater
  • Restaurant mit großer Terrasse
  • Geöffnet von März bis Mitte November