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Andreas Hofer Museum

Am Sandhof in St. Leonhard in Passeier, der engsten Heimat des Freiheitskämpfers Andreas Hofer (1767-1810), entsteht das MuseumPasseier.
Andreas Hofer und der Tiroler Aufstand von 1809 bilden anhand eines animierten Dokumentarfilmes und vieler originaler Ausstellungsstücke den Schwerpunkt im ehemaligen Stall des Wirtschaftsgebäudes.
Im darüberliegenden Stadel ist eine umfangreiche Sammlung zur Volkskunde des Passeiertales untergebracht (Tracht, Möbel, Kunst, Volkskunst, Volksfrömmigkeit, Volksmedizin, Bräuche, bäuerliches Leben, Transport, Handwerk, Persönlichkeiten).
Ein Hörraum bietet individuellen Zugang zu Musik, Sagen, Volkserzählungen und zur Literatur des Tales.
Der Freilicht-Bereich mit zahlreichen übertragenen Gebäuden vom 16. bis 19. Jahrhundert, einem ausgestatteten typischen Passeirer Haufenhof, sowie die Herz-Jesu-Kapelle (1899) und das Heilig-Grab-Kirchlein (1691) runden das Museumserlebnis ab.
Der Franzosenfriedhof, die Jaufenburg und das Alm-Museum in Pfistrad werden als Aßenstellen des MuseumPasseier mitbetreut.

Wer war Andreas Hofer?

Ein starker Held oder ein dem Alkohol zugeneigter Wirt und Pferdehändler?in strategisch genialer Oberkommandant oder ein überforderter Partisanenführer? Ein übermenschlicher Hüne oder ein gewöhnlicher Mann mit Bauch und Bart? Ein aktiver Spieler oder ein zufälliger Spielball der Geschichte? Solchen Fragen stellt sich unser zwanzigminütiger Film über Andreas Hofer und seine Zeit. Es wird versucht, die Person Andre Hofers von mehreren Seiten zu beleuchten und das Fazit den Betrachtern zu überlassen.
Im eigentlichen Andreas-Hofer-Raum, dem früheren Stall, in welchem er selbst vor 200 Jahren seine Pferde fütterte, beeindrucken in ihrer Unmittelbarkeit die persönlichen Relikte des Sandwirtes: seine Kleider, der Rosenkranz, Silberring, die Sporen und eine Reihe anderer Gebrauchsgegenstände. Schriftliche und bildliche Belege, zeitgenössische Waffen und Schützenfahnen sowie eine Sammlung von Andreas Hofer Kunst-”Kitsch” Kommerz runden die Ausstellung ab.

Bis weit ins 20. Jahrhundert gab es das alte Passeier. Ein bergbäuerlich geprägtes, extremes Siedlungsgebiet. Der karge Boden ernährte nur durch intensive und einfallsreiche Bearbeitung die Bevölkerung.
Um 1960 änderte sich vieles. Erschließungen, Maschinen, Arbeitsplätze in Handwerk und Industrie sowie der beginnende Tourismus wandelten das Tal nachhaltig.
Mit der neuen Zeit änderten sich die Lebensumstände. Traditionelle Arbeitstechniken, Bauwerke und Lebensformen verschwanden allmählich. Alte Relikte wurden zu Antiquitäten oder verkamen.
Die erweiterten Bestände des Heimatmuseums St. Martin wurden 2001 ins MuseumPasseier übertragen und erzählen ohne nostalgische Beschönigungen vom alten Passeier.
Die wirklichkeitsnahe Wohn- und Lebenssituation auf den Bergbauernhöfen des Passeier lässt sich am besten in einem Freilicht-Bereich durch liebevoll übertragene, ausgestattete Originalgebäude des Tales vermitteln.
Der dominierende Baustoff Holz in der traditionellen Bearbeitung, die niedrigen Räume, die kleinen Fenster, die Geräusche und Gerüche: Eine Zeitreise in eine vergangene Welt, welche nicht sehr weit zurückliegt.
In den vergangenen Jahren wurde ein vollständiger Passeirer Haufenhof in den Hang zwischen dem Wirtschaftsgebäude des Sandhofes und den Kapellen gebaut.
Er vermittelt mit der Schmiede, der wasserbetriebenen Mühle, dem Getreidekasten, Backofen, Wohnhaus und dem Wirtschaftsgebäude, eingebettet in eine gepflegte Hoflandschaft, Eindrücke von der einfachen aber autarken Lebensweise unserer Vorfahren.

Das MuseumPasseier ist von März bis Allerheiligen täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.Letzter Einlass: 17.30 Uhr. Montag ist Ruhetag.

Eintrittspreise pro Person
  • Erwachsene: € 5,-
  • Passeirer und Gäste mit TouristCard: € 4,50
  • Kinder ab 6 Jahre, Schüler, Studenten, Behinderte
  • Militärdienstleistende und Zivildiener: € 2,50
  • Gruppen ab 15 Personen: € 3,-
  • Schulklassen (2 Lehrer frei): € 2,-
  • Familienkarte mit Kindern bis 14 Jahren: € 9,-

Führungen

Täglich um 16 Uhr findet eine eineinhalbstündige Führung statt, zu welcher es keine Voranmeldung braucht. Alle anderen Führungen werden nur auf Voranmeldung (mindestens einen Tag vorher) angeboten. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen.
  • Eineinhalbstündige Führung € 2,- Aufpreis pro Person
  • Für Schulklassen ist der Führungspreis je nach Programm zu vereinbaren
Nach Vereinbarung werden auch Spezialführungen und externe Führungen zum Franzosenfriedhof, zur Jaufenburg, zur Pfistradalm oder zur Pfandleralm angeboten.
 
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