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Unsere Geschichte - 60 Jahre Gastfreundschaft

Schon seit vielen Jahrhunderten gibt es unseren Ansitz = Gutshof, wo wir noch heute geschmackvolle Äpfel und herrlichen Wein anbauen.
60 Jahre Gastfreundschaft

Meine Großeltern Hildegard und Ignaz Lamprecht, mit den Töchtern Maria und Hildegard, vermieteten bereits in den 50er Jahren die ersten Zimmer an Gäste. Mit viel Engagement, Fleiß und visionären Ideen wurde so aus dem Bauernhof unser feines ****Superior-Hotel. Die Freude Gastgeber zu sein, sich um das Wohl der Gäste und Mitarbeiter zu kümmern, sowie uns weiterzuentwickeln prägen seit jeher unsere Familie. Ich bin im Gastbetrieb aufgewachsen und habe schon als kleines Mädchen, meine Liebe zu diesem Beruf entdeckt. Nach der Hotelfachschule bin ich dann in den Golserhof eingestiegen und durfte meine Visionen finden und verwirklichen. Seit mein Mann Patrick Mair, neben der Führung des Hotels seiner Familie, auch in unser Unternehmen eingestiegen ist, sind neue innovative Ideen dazugekommen. Verwurzelt in der Südtiroler Natur und Kultur, sowie den Blick offen für das Neue, das uns die Gegenwart und die Zukunft bringt!
Dynamisch und mit viel Herz gehen wir mit unserem Team in die Zukunft…





Schalenstein beim Golserhof

Bei Aushubarbeiten beim Golserhof wurde 1974 in 5 Metern Tiefe ein mächtiger Felsblock freigelegt. Der Fels besteht aus weißem, hochkristallinem Marmor und wurde von den Eiszeitgletschern höchstwahrscheinlich aus dem Hinterpasseier hierher transportiert und später von Murbrüchen aus dem Fineletal überschüttet. Als Fremdling in der Umgebung mit blendendweißer Farbe und ungewöhnlicher Oberflächenbeschaffenheit, muss er den Siedlern vorgeschichtlicher Zeit ins Auge gefallen sein, würdig zur kultischen Verehrung. Im Zentrum trägt er eine große Einzel- und eine Doppelschale, eine Gruppe von neun und ein einzelnes, etwas entferntes Schälchen am Rande der einen Schmalseite. Die drei großen Schalen sind genau bis zum Rande mit einer dunkelroten Farbe bemalt. Neben der Rotfärbung des Sonnenkreuzes auf der Grübelplatte im Vinschgau ist dies der einzige Fund einer Ockerfärbung in Schälen und spricht von einer besonderen Bedeutung dieses Steines. Ocker ist die Farbe, mit der seit Jahrtausenden bei Bestattungen die Leichen bestreut wurden. Es ist die Farbe des Todes, wenn das Leben mit dem rinnenden roten Blut bei schweren Verletzungen fließt; es ist aber auch das Zeichen der Wiedergeburt und des Lebens, wenn die rote Sonne nach dunkler Todesnacht am Morgenhimmel erscheint und die Welt zu neuem Leben erweckt.
 
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